Im Rahmen eines Forschungsauftrags zur mikrobiziden Wirkung, Phytotoxizität und Reinigungsleistung von Wasserstoffperoxid und Nanobubbles im hydroponischen Anbau von Gemüsekulturen ist an der Hochschule Geisenheim im Institut für Phytomedizin eine Stelle zu besetzen.
Neben den bekannten und in der Praxis mehr oder weniger verbreiteten Methoden zur Wasserentkeimung bzw. Reinigung von Tropfbewässerungsleitungen gewinnen neue physikalische Verfahren wie die Nanobubble-Technologie an Aufmerksamkeit. Nanobubbles sind extrem kleine Gasblasen, die über längere Zeit stabil im Wasser verbleiben und zu einer hohen Sauerstoffsättigung führen können. Verschiede Studien belegen, dass Nanobubbles organische Partikel entfernen, Belagsbildung reduzieren und mikrobielles Wachstum hemmen und damit die Verstopfungsgefahr minimieren können. Die Kombination von Nanobubbles mit oxidativen Desinfektionsmitteln könnte daher ein vielversprechender Ansatz zur Verbesserung der Wasserhygiene in Bewässerungssystemen sein.